Beyond Code: Warum Soft Skills für Entwickler in der KI-Ära unersetzlich werden

KI-Tools wie GitHub Copilot, ChatGPT und andere Code-Generatoren verändern die Entwicklerrolle. Viele Programmierer fragen sich, welche Fähigkeiten in Zukunft noch gefragt werden. KI ersetzt keine Entwickler. Aber Entwickler ohne Soft Skills ersetzen sich selbst.

“Die besten Entwickler 2030 werden keine besserenCodersein – sondern bessere Übersetzer zwischen Mensch und Maschine.”Andrej Karpathy, ex-OpenAI

Im Juni 2025 hat Microsoft 9000 Stellen gestrichen [1]. Unternehmen wie Microsoft, Google oder IBM stellen ihre Teams um – und KI-Tools sind oft Teil der Strategie. Ein Grund für diese Entlassungswellen ist die flächendeckende Verfügbarkeit leistungsfähiger KI Werkzeuge. Laut einer Studie von McKinsey [2] können KI-Systeme bereits bis zu 60% des Developer Arbeitspensums beschleunigen. Wenn KI bis zu 80% des Codings erledigen kann, was macht mich dann noch unersetzlich? Diese zentrale Frage stellen sich mittlerweile immer mehr Menschen, da sie direkt von der 4. industriellen Revolution betroffen sind oder in absehbarer Zeit davon betroffen werden.

Anders als bei früheren Revolutionen gibt es diesmal kein ‚Umschulen auf Webdesign‘. KI-Tools wie Devin oder ChatGPT-Coder automatisieren nicht nur Tasks, sondern ganze Berufsbilder und zwar schneller, als die meisten Betroffenen reagieren können. Studien zeigen: Bis zu 30% aller Entwicklerrollen werden bis 2030 nicht umgewandelt, sondern durch künstliche Intelligenz ersetzt.

Dieser Trend findet sich in fast allen Berufen, auch im klassischen Handwerk. Auf YouTube kann man gezielt nach Videos suchen, wie zum Beispiel in Moskau kleine, niedliche Roboter Bestellungen ausliefern. Oder wie Roboter ganze Häuser ausdrucken. Neue Patente, die Stahlspäne dem Beton zusetzen, erhöhen die Stabilität und ersetzen klassische Eisenflechter. Maschinen, die Bodenfliesen verlegen, sind ebenfalls zu sehen. Die Liste der Tätigkeiten, die durch KI ausgeführt werden können, ist lang.

Wenn man diese Prognose verinnerlicht, kann einem schon angst und bange werden. Um in dieser neuen Zeit nicht nur zu überleben, sondern sogar zu den Gewinnern zu gehören, verlangt ein hohes Maß an Flexibilität. Deswegen wird eine der wichtigsten Eigenschaften, die wir entwickeln müssen, ein flexibler Geist sein. Denn obwohl KI sehr leistungsfähig ist, sind auch ihr Grenzen gesetzt. Wenn wir nur darüber nachdenken, was uns als Menschen ausmacht, finden wir eine wichtige Eigenschaft: Kreativität. Wie können wir das für den künftigen Erfolg nutzen? Damit die Aussage: nutze deine Kreativität nicht zu einer Plattitüde wird, betrachte ich zuerst den Weg, wie es mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts werden wird.

Oft fragen mich Juniorentwickler welches Framework, welche Programmierapache, welches Betriebssystem etc. sie lernen sollen. Dies waren bereits in der alten Zeit die falschen Fragen. Es geht nicht darum, Trends zu folgen, sondern einer Berufung. Wenn Programmieren für mich eine Berufung sein soll, dann geht es zuerst darum, richtig zu verstehen, was der Code, den man schreibt, wirklich tut. Mit einem tiefgreifenden Verständnis des Quelltextes lassen sich auch schnell Performanzverbesserungen finden. Optimierungen im Bereich Sicherheit gehören ebenfalls dazu. Aber auch das Lokalisieren von Fehlern und deren Beseitigung sind Eigenschaften guter Entwickler. Denn genau in diesen Bereichen ist die menschliche Kreativität künstlicher Intelligenz überlegen. Das bedeutet natürlich, als Konsequenz genau diese Fertigkeiten gezielt auszubauen.

Wer nur damit beschäftigt ist, aktuellen Modeerscheinungen hinterherzulaufen, gehörte bereits in der ‚alten‘ Zeit nicht zu den überall gefragten Spezialisten. Reine Code Monkeys deren Tätigkeiten vornehmlich aus Kopieren und Einfügen bestehen, ohne wirklich zu begreifen, was die Codeschnipsel bedeuten, waren von je her leicht ersetzbar. Gerade jetzt, wo KI die Produktivität erhöhen soll, ist es wichtig, schnell und sicher zu entscheiden, wo eine vorgeschlagene Implementierung Anpassungen benötigt, damit es nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt, wenn die Anwendung in Produktion geht. Das bedeutet natürlich auch als Konsequenz, dass KI ein Werkzeug ist, das es effizient zu nutzen gilt. Um künftig auch weiterhin auf der Gewinnerseite zu bleiben, ist es unerlässlich, durch den gezielten Umgang mit KI die eigene Produktivität erheblich zu verbessern. Unternehmen erwarten von ihren Mitarbeitern, dass diese mit Unterstützung von KI ein vier bis fünffaches des aktuellen Arbeitspensums erledigen können.

Um mit künstlicher Intelligenz effektiv arbeiten zu können, sind die eigenen Kommunikationsskills essenziell. Denn nur wenn man seine Gedanken klar strukturiert hat, kann man diese auch korrekt und gezielt formulieren. Eine signifikante Leistungssteigerung lässt sich nur erreichen, wenn bereits bei der ersten Anweisung das gewünschte Ergebnis erreicht wird. Wer sich jedes Mal umständlich dem Sprachmodell erklären muss, wie Anfragen zu verstehen sind, weil diese zum Beispiel Mehrdeutigkeiten enthalten, wird wenig Zeitersparnis durch KI erzielen können.

Man kann im Grunde sagen, dass der Entwickler der Zukunft einige Managementfertigkeiten haben sollte. Neben klarer Aufgabenformulierung wird es viel um Selbstmanagement gehen. Geeignete Ressourcen für optimale Ergebnisse zu verteilen. Denn nicht nur künstliche Intelligenz bedroht den eigenen Arbeitsplatz, sondern auch eine starke Konkurrenz aus dem asiatischen Raum. Gut ausgebildete, motivierte und leistungsfähige Leute sind dort mittlerweile in hoher Zahl vorhanden.

Wir sehen also, es kommen durchaus sehr bewegte Zeiten auf uns zu. Die Welt wird sich noch ein wenig schneller drehen. Wer diese Veränderungen nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung wahrnimmt, hat gute Chancen, fit für die nicht mehr allzu weite Zukunft zu sein. Wer bereits jetzt die Weichen stellt, ist für das, was auf uns zukommen wird, gut gewappnet und muss sich vor nichts fürchten.

Ressourcen

Computer Science Library – Top 10 Programmier Bücher

Für Hobbyprogrammierer als auch professionelle Softwareentwickler sind gut Informationsquellen essenziell. Eine kleine, überschaubare Privatbibliothek mit zeitlosen Büchern über Programmierung ist daher immer eine gute Sache. Leider ist das Angebot zu IT-Literatur sehr umfangreich und oft veralten die Bücher auch schnell wieder. Hinzu kommt außerdem noch, dass einige Titel aus unterschiedlichen Gründen nicht unbedingt das Prädikat lesenswert besitzen. Manche Texte sind nur sehr verständlich. Andere wiederum enthalten kaum relevante Informationen, die bereits leicht über öffentliche Quellen bezogen werden können. Deswegen habe ich mir einmal die Mühe gemacht und meine Top 10 Bücher zum Thema Softwareentwicklung zusammengestellt.

Alle Titel sind im Original in englischer Sprache veröffentlicht worden. Die meisten davon wurden aber auch ins Deutsche übersetzt. Wem das Lesen englischer Bücher keine Schwierigkeiten bereitet, sollte sich das Original besorgen, da manchmal die Übersetzungen etwas holprig sind.

Ein wichtiges Kriterium für eine Auswahl ist, dass die Bücher sehr generell sind und sich nicht auf eine spezifische Version beschränken. Hinzu kommt noch, dass ich die hier vorgeschlagenen Werke auch tatsächlich in meinem Bücherregal stehen habe, und daher auch gelesen habe.

  1. Effective Java 3rd Edition, J. Bloch, 2017, ISBN: 0-134-68599-7 |
    Für alle Java-Entwickler, das Standardwerk mit vielen Hintergrundinformationen über die Funktionsweise der Sprache und Optimierungen des eigenen Source Codes.
  2. The Linux Command Line 2nd Edition, W. Shotts, 2019, ISBN: 1-59327-952-3 |
    Linux hat in der Softwareentwicklung einen hohen Stellenwert, da nicht nur Cloud-Anwendungen in Linux Umgebungen deployed werden. Um so wichtiger ist es sich auf der Kommandozeile sicher bewegen zu können. Dieses Buch widmet sich ausschließlich dem Umgang mit der Bash und ist für alle Linux Distributionen geeignet.
  3. Angry Tests, Y. Bugayenko, 2025, ISBN: 978-1982063740 |
    Testgetriebene Softwareentwicklung ist eine wichtige Fähigkeit, um eine hohe Qualität sicherzustellen. Dieses Buch ist nicht auf eine konkrete Programmiersprache ausgerichtet, sondern befasst sich ausschließlich damit, wie man aussagekräftige Testfälle schreibt.
  4. Clean Architecture, R. C. Martin, 2018, ISBN: 0-13-449416-4 |
    Neben einem Abriss der Historie, wie die verschiedenen Programmier-Paradigmen in Beziehung zueinander stehen, beschreibt das Buch grundlegende Architekturentwurfsstile. Nicht nur für Softwarearchitekten, sondern auch für Entwickler sehr lesenswert.
  5. Mastering Regular Expressions 3rd Edition, J. E. F. Friedl, 2006, ISBN: 0-596-52812-4 |
    Das absolute Standardwerk zum Thema reguläre Ausdrücke. Ein Muss für jeden, der das Thema wirklich verstehen muss.
  6. Head First Design Pattern, Eric & Elisabeth Freeman, 2004, ISBN: 0-596-00712-4 |
    Entwurfsmuster gehören zu den Grundfähigkeiten eines jeden Programmierers. In diesem Buch werden die einzelnen Konzepte der GOF Muster umfassend besprochen. Es eignet sich sowohl zum Einstieg als auch als Referenz.
  7. Advanced API Security 2nd Edition, P. Siriwardena, 2020, ISBN: 978-1-4842-2049-8 |
    API Entwurf für RESTful Services gehört mittlerweile zum Standardrepertoire eines Entwicklers. Aber auch das Thema Sicherheit darf dabei nicht zu kurz kommen. Dieses Buch bespricht neue Konzepte, die zum Industriestandard erhoben wurden. Ein guter Einstieg für Programmierer, die bisher nicht mit SAML, OAuth und Open ConnectID in Berührung gekommen sind.
  8. SQL Antipatterns, B. Karwin, 2010, ISBN: 987-1-934356-55-5 |
    Selbst für gestandene Programmierer sind Datenbanken oft ein Buch mit sieben Siegeln. Auch wenn SQL Statements schnell hingeschrieben sind und diese auch das gewünschte Resultat hervorbringen, können im Produktivbetrieb zu erheblichen Problemen führen. Dieses Buch beschreibt, warum Statements sehr langsam ausgeführt werden und wie diese richtig formuliert werden können.
  9. Domain Driven Design, E. Evans, 2003, ISBN: 0-32-112521-5 |
    Die Verbindung zwischen objektorientierter Programmierung (OOP) und Datenbankentwurf wird mit dem Paradigma Domain Driven Design geschlagen.
  10. The Art of Computer Programming I-IV, D.E. Knuth, 2021, ISBN: 0-137-93510-2 |
    Vier einzelne Bücher im Schuber beschreiben auf sehr mathematische Weise wie Algorithmen funktionieren.

Der digitale Werkzeugkasten

Das Thema künstliche Intelligenz wird für unsere Gesellschaft erhebliche Veränderungen bewirken. Das Jahr 2022 läutete diese Veränderungen mit dem Launch von ChatGPT für private Nutzer ein. Mächtige K. I. basierte Werkzeuge erblicken mittlerweile fast täglich das Licht der Welt. Sie versprechen höhere Produktivität und eröffnen neue und auch ungeahnte Möglichkeiten. Selbst wenn es im ersten Moment etwas gruselig erscheint, was diese Tools leisten, ist es zudem auch faszinierend, denn die meisten dieser Anwendungen haben wir uns schon seit vielen Jahren herbeigesehnt.

Bevor ich also auf die Details eingehe, möchte ich noch kurz ein paar mahnende Worte loswerden. Denn so spannend das ganze Thema auch ist, es hat auch seine Schattenseiten, die wir bei aller Euphorie nicht übersehen sollten. Besonders Unternehmen müssen sich bewusst sein, dass sämtliche Anfragen an die K. I. protokolliert und zu Trainingszwecken weiter genutzt werden. Das kann bei sensiblen Geschäftsgeheimnissen durchaus zu einem Sicherheitsrisiko werden.

Technisch gesehen sind die hier besprochenen K. I. Werkzeuge sogenannte künstliche neuronale Netze und imitieren das menschliche Gehirn. In der Beschreibung, wie ChatGPT funktioniert, findet sich unter anderem der Begriff Large Vision-Language Model (LVLM). Das bedeutet, dass diese den Kontext menschlicher Sprache verstehen und entsprechend agieren beziehungsweise reagieren. Alle die in diesem Artikel besprochenen K. I. Systeme sind im Gegensatz zu Lebewesen nicht selbst motiviert. Sie brauchen sozusagen eine Initialzündung, um aktiv zu werden. Egal, welches Lebewesen hingegen hat permanent die Notwendigkeit, für den eigenen Energiebedarf Nahrung zu finden. Gelingt es dem Lebewesen nicht, über einen längeren Zeitraum keine Nahrung zu finden, stirbt es und sein Wesen ist für immer verloren. Ein künstliches neuronales Netz wiederum kann so lange der Computer, auf dem es installiert ist, Anfragen bearbeiten. Geht der Computer einmal kaputt, kann das neuronale Netz auf einem neuen Computer installiert werden und es kann wie bisher weiterarbeiten. Aber nun genug von den technischen Details. Wer an dieser Stelle noch mehr erfahren möchte, kann sich auch meinen Podcast anhören oder schaut mal in diesem Blog in die anderen K. I. Artikel hinein.

Bevor ich nun K. I. Systeme für den Hausgebrauch vorstelle, möchte ich noch ein paar hoch spezialisierte Industrieanwendungen besprechen. Denn ich muss durchaus zugeben, dass mich die Leistungsfähigkeit dieser Systeme sehr beeindruckt. Zudem demonstriert dies auch die enorme Vielfalt.

PTC CREO

PTC CREO ist ein computergestütztes Designsystem (CAD) mit dem technische Konstruktionszeichnungen erstellt werden können. CREO kann auch basierend auf Grundlage von Material- und Fertigungsanforderungen bestehende Designs optimieren.

YOU.COM

YOU.COM ist eine K. I. gestützt Suchmaschine mit integriertem Chatbot. Im gegensatz zu Google und Co präsentiert YOU.COM keine langen Ergebnislisten aus denen man das für sich treffen heraus suchen muss. Vielmehr bekommt man auf seine Anfrage eine Zusammenfassung der gefundenen informationen.

absci

absci nutzt künstliche neuronale Netze um von Grund auf Medikamente zu entwerfen. Der so extrem beschleunigte Prozess ermöglicht in der Zukunft auf dem Patienten abgestimmte personalisierte Medikamente zu entwickeln.

PassGAN

Auf der freien SourceCode Hosting Plattform GitHub findet sich das Tool PassGAN, ein Python geschriebener K. I. gestützter Passwortknacker. Auch wenn die Verwendung kompliziert ist und PassGAN vornehmlich von Sicherheits Forschern genutzt wird, ist es eine Frage der Zeit bis fähige Spezialisten dieses Tool für illegale Aktivitäten nutzen.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, sollte unbedingt einmal einen Blick auf hugging face werfen. Auf dieser Webseite tummelt sich die K. I. Community und es können alle möglichen LVLM mit unterschiedlichen Datensätzen ausprobiert werden. Natürlich gibt es auch eine umfangreiche Sektion mit aktuellen wissenschaftlichen Publikationen zum Thema.

Nachdem ich mit einigen Beispielen das Potenzial den neuronale Netze im kommerziellen Umfeld demonstriert habe, ist es nun an der Zeit, sich den Tools für den Hausgebrauch zuzuwenden. So kann man die im Folgenden vorgestellten auch für Alltagsaufgaben nutzen.

Eine der ältesten Domänen für künstliche Intelligenz ist das Feld der Übersetzungen. Alle, die bereits im Urlaub fleißig, den Google Translator genutzt haben, wissen vielleicht gar nicht, dass dieser auch K. I. Technologien verwendet. Dafür braucht der Translator auch eine Verbindung ins Internet, denn auch moderne Smartphones sind nicht leistungsstark genug für komplexe Übersetzungen durch neuronale Netze. Allerdings hatte der Google Translator in der Vergangenheit für mich erhebliche Schwächen. Besonders bei komplexen Sätzen kam das Tool schnell an seine Grenzen. Viel bessere Resultate erreiche ich mit DeepL, das ich vornehmlich für die Sprachen Deutsch / Spanisch und Englisch nutze. Mit dem gleichnamigen Browser Plug-in lassen sich so auch ganze Webseiten übersetzen. In der kostenlosen Variante von DeepL können auf der Webseite Texte mit bis zu 1500 pro Anfrage übersetzt werden. Wer allerdings oft umfangreiche Dokumente in kurzer Zeit übersetzen möchte, kann auch auf die kommerzielle Version wechseln. Dann lassen sich verschiedene Formate wie PDF, DOCX etc auf die Webseite hochladen und in wenigen Augenblicken erhält man die entsprechende Übersetzung. Es gibt auch eine Option, um den Ausgangstext stilistisch etwas aufzupeppen. Das ist besonders für diejenigen geeignet, denen es schwerfällt, eigene Texte (Briefe etc.) zu formulieren.

Wer wiederum für seine Homepage individuelle Grafiken benötigt, musste bisher entweder ein professionellen Grafikdesigner beauftragen oder langwierig auf freien Plattformen wie Pixabaynach frei verwendbaren Grafiken suchen. Gerade im Bereich der K. I. gestützten Bildgenerierung gibt es eine erhebliche Auswahl an Lösungen. Denn aktuell im Jahre 2023 gibt es noch keine Regulatoren zum Copyright der durch die K. I. erzeugten Bilder. Das könnte sich allerdings in den nächsten Jahren ändern. Hier müssen wir abwarten und ein Auge auf die aktuelle Gesetzeslage haben. Im privaten Umfeld ist dies natürlich kein Thema. Wer soll schon die ganzen Schmuckgrafiken in Fotobüchern oder auf Einladungskarten zur Hochzeit oder zum Geburtstag kontrollieren. Im Folgenden findet sich eine Liste verschiedener Anbieter. Diese sind in ihren Grundfunktionen recht identisch, sodass man hier nach persönlichem Geschmack und Befindlichkeiten seine Wahl treffen kann.

  • Microsoft Bing Image Creator Microsoft Account notwendig
  • OpenAI DALL-E basiert auf Chat-GPT.
  • Midjourney ist auf einem Discord Server gehostet.
  • Stable Diffusion hat den Fokus fotorealistische Bilder zu generieren.

Ein weiterer für K. I. prädestinierter Anwendungsbereich ist das Erzeugen von Text. Wer sich hier schwertut, kann für seine Homepage z. B. Blogbeiträge mit K: I. Unterstützung generieren lassen. Aber auch auf juristische Formulierungen spezialisierte Anwendung zum Erstellen ganzer Vertragsentwürfe, Impressums Texte usw. sind für einfache Aufgaben auch für Privatanwender sehr interessant. Einfache Untermietverträge, Verkaufsverträge etc. sind klassische Bereiche, in denen man nicht gleich einen Anwalt beauftragt. Im Folgenden habe ich eine kleine Liste verschiedener K. I. basierter Textgeneratoren zusammengestellt:

  • Chat-GPT ist ein Chatbot, der bei der Recherche zu neuen Thematiken unterstützen kann.
  • Wordtune erlaubt es, eigene Formulierungen stilistisch zu verbessern und nach Vorgaben wie formaler Ausdruck abzuändern.
  • Spellbook unterstützt Anwälte bei der Erstellung von Vertragsentwürfen unterstützt.
  • Rytr hat seinen Fokus bei Content Creatoren und erlaubt das Angeben von SEO-Schlüsselwörtern. Zudem gibt es auch ein WordPress Plugin.
  • BARD von Google unterstützt bei der Formulierung von komplexen Suchanfragen, um die Trefferliste zu optimieren.

Wer nun glaubt, mit den bereits vorgestellten Systemen wären wir schon am Ende möglicher Einsatzgebiete, der irrt. Ein weiterer großer Einsatzbereich ist die Audio / Video Bearbeitung. Hier muss man nicht gleich von hochwertigen Filmproduktionen, wie sie aus den Hollywood Studios kommen, denken. Es gibt viele kleine Aufgaben, die auch für den Hausgebrauch relevant sind. Aus Audio- oder Videodateien den Text als Exzerpt zu extrahieren, kann diese Vorlage dann beispielsweise übersetzen, um eine neue Audiodatei in einer anderen Sprache zu erzeugen. Die Umwandlung von Text nach Audio und wieder zurück sind keine Neuigkeit, denn sie sind besonders für Blinde und Taube Menschen eine Verbesserung der Lebensqualität.

  • Elevenlabs bietet eine K. I. basierte Text-to-Speech Engine an, deren Ausgabe bereits sehr realistisch klingt.
  • Dadabots erzeugt einen Musik-Livestream und kann dabei Genres und bekannte Bands imitieren. Was bei Veranstaltungen den Einsatz von GEMA freier Musik ermöglicht.
  • Elai.io erlaubt es personalisierte Videos mit digitalen Avataren zu erstellen. Anwendungsbereiche sind beispielsweise Bildung und Marketing.
  • MuseNet unterstützt Musiker auf Basis vorgegebener MIDI Samples bei der Komposition neuer Stücke.

Als letzten großen Anwendungsbereich für K. I. gestützte Software in dieser Liste ist das Erstellen von Source Code. Auch wenn Codegeneratoren für Programmierer keine Neuheit sind und diese schon seit längerer Zeit den Arbeitsfluss beschleunigen, bietet der K. I. basierte Ansatz weitaus mehr Flexibilität. Aber auch hier gilt wie für alle zuvor beschriebene Applikationen, ein wachsamer Blick des Nutzers ist unumgänglich. Es lassen sich durchaus bestehende Programmfragmente nach Vorgaben optimieren oder sogenannte Templates als Vorlagen erzeugen, die dann manuell weiter ausgearbeitet werden können. Die meisten der im Folgenden vorgestellten Werkzeuge sind für die kommerzielle Softwareentwicklung kostenpflichtig. Es gibt aber auf Anfrage für Studenten, Lehrer und Open Source Entwickler jeweils eine kostenlose Variante.

  • GitHub Copilot von Microsoft
  • Codexvon OpenAl
  • CodeStarter Integration für Ubuntu Linux ist spezialisiert auf Webanwendungen
  • CodeWP für WordPress und erlaubt das Erstellen eigener Plug-ins oder Templates
  • Tabnineist eine IDE-Erweiterung für Visual Studio Code, Android Studio, Eclipse und IDEA

Wir sehen, es gibt unzählige Anwendungen die bereits nutzbar sind, und diese Liste ist bei weitem noch nicht vollständig. Aus diesem Grunde möchte ich zum Schluss noch die Webseite Futurepedia vorstellen. Dort werden regelmäßig neue K. I. Tools aufgelistet und kurz vorgestellt. Falls Sie also in diesem Artikel bisher nicht das passende Werkzeug für sich gefunden haben, schauen Sie ruhig einmal auf Futurepedia vorbei.


Soviel die Schutern tragen können

Eine Erzählung über das Leben, den Jakobsweg und den inneren Frieden.

Erhältlich als: Taschenbuch / Kindle E-Book

Mit einem Geleitwort von Anasatsia Umrik

Wer bis an das Ende der Welt gehen möchte, ist gut beraten, sich zu überlegen, mit welcher Last man sich auf den Weg macht. Die Entscheidungen, die wir treffen, können einen Spaziergang schnell in eine Qual verwandeln. Eine wirkliche Freiheit erlangen wir, indem wir lernen, uns nicht an unnötige Dinge zu klammern. In diesem kleinen Buch erzähle ich meine Geschichte. Ich beschreibe, wie ich über das Loslassen in die persönliche Unabhängigkeit gelangen konnte. Vielleicht finden sie in meinen Zeilen die Inspiration, einen eigenen Weg zu beginnen. Es würde mich freuen, den Anstoß zu einer positiven Veränderung beitragen zu können.

Marco Schulz, published 05/2024 / 2. Auflage / 137 Seiten / ISBN: 979-8282740042


Der Blog [EnRebaja.wordpress.com] der während des Jakonsweges entstanden ist, enthält natürlich noch viele weitere interessante Geschichten. ein BEsuch dort lohnt sich durchaus.

Wie man Bitcoin kauft und damit bezahlen kann

Für viele ist Bitcoin (BTC) ein reines Spekulationsobjekt, mit dem sie ausschließlich Geld verdienen wollen. Die Kryptowährung Bitcoin eignet sich aber auch hervorragend zum Bezahlen. Um mit Bitcoin zu bezahlen benötigt man kein tiefgreifendes technisches Wissen. Es können auch bereits mit vergleichsweise geringen Beträgen zum Beispiel 10 Euro Bitcoin gekauft werden. Alles was man für den Anfang benötigt wird in diesem Artikel leicht verständlich erklärt.

Um den ersten Bitcoin zu kaufen benötigt man reguläres Bankkonto, 20 € und circa 10 Minuten Zeit. Je nach Bank dauert die Überweisung von Euro bis diese als Bitcoin gutgeschrieben wird, bis zu einem Tag. Übrigens können auch alle Dienstleistungen von elmar-dott.com über Bitcoin bezahlt werden.

Wer möchte, kann sich die Reportage des digitalen Aktivisten als Einstieg zu Bitcoin hier anschauen. Um Bitcoin zu verwenden muss man Bitcoin aber nicht verstehen.

Bevor wir die erste Transaktion starten müssen wir ein Wallet erstellen. Wallet ist die englische Bezeichnung für Geldbörse. Das heißt, das ein Bitcoin Walltet nichts anderes als eine digitale Geldbörse ist. Das Programm mit dem man ein Wallet anlegen und verwalten kann ist der typischen BankingApp sehr ähnlich. Wallets lassen sich auf Computern, Smartphones und Tablets (Android & iPhone/ iPad) problemlos einrichten. Es gibt aber auch Hardware Wallets, die ähnlich wie ein USB Stick funktionieren und die Bitcoins dort speichern.

Der wichtigste Unterschied zwischen einem Bankkonto und einem Wallet ist, das die Bitcoins die auf dem eigene Wallet abgelegt sind, tatsächlich mir gehören. Denn es gibt keine Bank oder andere Institution die Zugriff auf dieses Wallet hat. Man kann Bitcoin die im eigene Wallet gespeichert sind mit dem Bargeld vergleichen, das man in seiner Brieftasche hat. Schauen wir uns daher im ersten Schritt an, wie man sein eigenes Wallet anlegt. Hierfür nutzen wir die freie Open Source Software Electrum. Das Electrum Bitcoin Wallet wurde in Phyton 3 entwickelt und ist für: Linux, Windows, MacOS und Android verfügbar.

Schritt 1: Ein Wallet erstellen

Nachdem die App heruntergeladen wurde und gestartet ist, können wir loslegen und unser erstes Bitcoin Wallet anlegen. Zuerst vergeben wir eine Namen für unser Wallet und drücken auf Next. Anschließend werden wir gefragt welchen Wallet Typen wir anlegen möchten. Hier belassen wir es bei dem Standard. Anschließend müssen wir einen Seed erzeugen. Der Seed (dt. Samen) sind 12 zufällig erstellte Wörter, die wir über die Schaltfläche Option um eigene Begriffe / Zeichenketten erweitern können. Die festgelegten Begriffe (Seed) sind äußerst wichtig und müssen sicher aufbewahrt werden. Am Besten auf ein Stück Papier schreiben.

Nachdem die App heruntergeladen wurde und gestartet ist, können wir loslegen und unser Bitcoin Wallet anlegen. Zuerst vergeben wir einen Namen für unser Wallet und drücken auf Next. Anschließend werden wir gefragt welchen Wallet Typen wir anlegen möchten. Hier belassen wir es bei dem Standard. Anschließend müssen wir eine Seed erzeugen. Der Seed (dt. Samen) sind 12 zufällig erstellte Wörter, die wir über die Schaltfläche Option um eigene Begriffe / Zeichenketten erweitern können. Die festgelegten Begriffe (Seed) sind äußerst wichtig und müssen sicher aufbewahrt werden. Am Besten auf ein Stück Papier schreiben. Der Seed ermöglicht den vollen Zugriff auf das persönliche Wallet. Mit dem Seed kann man sein Wallet auf jedes beliebige Gerät problemlos übertragen. Anschließend wird noch ein sicheres Passwort vergeben und die Wallet Datei verschlüsselt. Damit haben wir bereits unser eigenes Bitcoin Wallet angelegt, mit dem wir in der Lage sind Bitcoin zu versenden und zu empfangen.

Auf diese Art und Weise lassen sich beliebig viele Wallets erstellen. Viele Leute nutzen 2 oder mehr Wallets gleichzeitig. Dieses Verfahren nennt sich Proxy Pay oder auf deutsch Stellvertreter Weiterleitung. Diese Maßnahme verschleiert den tatsächlichen Empfänger und soll verhindern das Transferdienste Transaktionen an unliebsame Empfänger verweigern können.

Um die eigene Euros in Bitcoin zu verwandeln wird ein sogenannter Broker benötigt. An diesen Broker überweist man Euros oder andere Währungen und erhält dafür Bitcoin. Die Bitcoin werden zuerst auf ein Wallet das der Broker verwaltet übertragen. Von diesem Wallet kann man bereits Bitcoin an ein beliebiges anderes Wallet senden. Solange die Bitcoin aber noch im Wallet des Brokers liegen kann der Broker das Wallet sperren oder die darauf befindlichen Bitcoin stehlen. Erst wenn wir die gekauften Bitcoin auf ein selbstverwaltetes Wallet transferieren, wie wir es in Schritt 1 erstellt haben sind die Coins auch in unserem Besitz und keine außenstehende Person hat noch darauf Zugriff.

Das Problem welches entstehen kann, ist das diese Brokerdienste auch Krypto-Börsen genannt, eine Liste von Bitcoin Wallets führen können zu denen sie keine Transaktionen senden. Um dies zu umgehen transferiert man seine Bitcoins von dem Wallet der Bitcoin Börse, wo man seine Coins gekauft hat auf ein eigenes Wallet. Mann kann auch mehrere Wallets nutzen um Zahlungen zu empfangen. Diese Strategie erschwert die Nachverfolgung von Zahlungströmen. Das Geld was auf verschiedenen Wallets eingegangen ist lässt sich nun problemlos auf ein zentrales Wallet transferieren, auf dem man seine Coins ansparen kann. Es ist wichtig zu wissen, das auch bei dem Versand von Bitcoin Gebühren fällig werden. Genau so wie bei einem Girokonto.

Transaktionsgebühren für Bitcoin verstehen

Jedes Mal, wenn eine Transaktion durchgeführt wird, wird sie in einem Block gespeichert. Diese Blöcke haben eine begrenzte Größe von 1 MB, was die Anzahl der Transaktionen pro Block limitiert. Da die Anzahl der Transaktionen, die in einen Block passen, begrenzt ist, konkurrieren die Nutzer darum, dass ihre Transaktionen in den nächsten Block aufgenommen werden. Hier kommen die Bitcoin Transaktionsgebühren ins Spiel. Nutzer bieten Gebühren an, um ihre Transaktionen für Miner attraktiver zu machen. Je höher die Gebühr, desto wahrscheinlicher wird die Transaktion schneller bestätigt. Die Höhe der Gebühren hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Netzwerkauslastung: Bei hoher Auslastung steigen die Gebühren, da mehr Nutzer ihre Transaktionen priorisieren möchten.
  • Transaktionsgröße: Größere Transaktionen benötigen mehr Platz im Block und verursachen daher höhere Gebühren.
  • Marktbedingungen: Die allgemeine Nachfrage nach Bitcoin und die Marktvolatilität können die Gebühren beeinflussen.

Die meisten Wallets berechnen die Gebühren automatisch basierend auf diesen Faktoren. Einige Wallets bieten jedoch die Möglichkeit, die Gebühren manuell anzupassen, um entweder Kosten zu sparen oder eine schnellere Bestätigung zu erzielen.

Die Bitcoin Transaktionsgebühren sind nicht festgelegt und können stark variieren. Bitcoin-Transaktionen können je nach Höhe der Gebühren innerhalb von Minuten bis Stunden bestätigt werden. Die Gebühren bei Bitcoin werden nicht anhand des Wertes der Transaktion (also wie viel Bitcoin du sendest) berechnet, sondern basieren auf der Größe der Transaktion in Bytes. Die Gebühr, die du zahlst, wird in Satoshis pro Byte (sat/byte) angegeben. Ein Satoshi ist die kleinste Einheit von Bitcoin (1 BTC = 100 Millionen Satoshis).

Wieviele Satoshi man für 1 € bekommt erfahrt ihr auf coincodex.com und die aktuelle Transaktionsgebühr findet ihr auf bitinfocharts.com

Anmerkungen zur Anonymität von Bitcoin

Wenn man mit Bitcoin bezahlt sendet man Coins von seinem Wallet zu einem Empfängerwallet. Diese Transaktion ist öffentlich einsehbar. Grundsätzlich wird beim Anlegen eines Wallets über Sotware wie Electrum nicht gespeichert wer der Besitzer des Wallet ist. Dennoch lassen sich Rückschlüsse zum Besitzer eines Wallets über die Transaktionen herleiten. Man kann durch die Verwendung mehrere Wallets die Zuordnung zu einer realen Person erschweren und Geldflüsse verschleiern. Aber eine 100% Anonymität kann nicht gewährleistet werden. Nur Bargeld bietet absolute Anonymität.

Dennoch hat Bitcoin gegenüber Bargeld einige Vorteile. Wer viel auf Reisen ist und sein Geld nicht auf dem Bankkonto liegen haben möchte kann problemlos sehr hohe Beträge mit sich führen, ohne das diese bei Grenzübertritten aufgefunden und eingezogen werden können. Auch vor Diebstal ist man recht gut geschützt. Wer sein Wallet in einer verschlüsselten Datei auf verschiedenen Datenträgen sichert kann es mittels der Seed leicht wieder herstellen.

Schritt 2: Bitcoin kaufen

Bevor wir uns daran machen können Bitcoin zu verwenden müssen wir zu ersteinmal Bitcoin in unseren Besitz bringen. Das gelingt uns recht einfach in dem wir Bitcoin kaufen. Da Bitcoin je nach Kurs mehrere tausend Euro wert sein kann, ist es sinnvol Teiel eines Bitcoin zu kaufen. Wie bereits erwähnt die kleinste Einheit eines Bitcoin ist Satoshi und entspricht einem μBTC (1 BTC = 100 Millionen Satoshis). Btcoin kauft man am einfachsten über eine offizielle Bitcoin Börse. Eine sehr leicht zu verwendende Börse ist Wallet of Satoshi für Android & iPhone.

Mit dieser App kann man Bitcoin kaufen, empfangen und versenden. Nach dem man das Wallet of Satoshi auf seinem Smartphone installiert hat und das Wallet eingerichtet ist kann man über das Menü auch sofort per Banküberweisung mit nur 20 Euro Satoshis kaufen.
Ein sehr praktisches Detail ist das man mit dem Wallet of Satoshi auch Bitcoin über andere Währungen wie beispielsweise US Dollar kaufen kann. Das ist hervorragend für internationale Geschäftsbeziehungen, wo man sich nun nicht mehr mit allen möglichen Wechselkursen umher schlagen muss. Da aus meiner Überlegung Bitcoin ein alternatives Zahlungsmittel ist ist es für mich sinnvoll stets ein Betrag von 200 bis 500 Euro im Wallet of Satoshi zu belassen. Alles was darüber hinausgeht wird auf das Electrum Wallet übertragen. Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, denn Wallet of Satoshi basiert auf dem Lightning Netzwerk und ist ein privater Anbieter. Treu nach dem Motto Vorsicht ist besser als Nachsicht. Diese Strategie spart außerdem auch Transaktionsgebühren, was sich besonders bei micro payments von wenigen Euros zu einem stattlichen Betrag aufsummieren kann.

Schritt 3: Mit Bitcoin bezahlen

Um mit Bitcoin bezahlen zu können benötigt man eine gültige Wallet Adresse. Diese Adresse ist in der Regel eine lange kryptische Zeichenkette. Da bei der manuellen Eingabe schnell etwas schiefgehen kann wird diese Adresse oft als QR Code angegeben.

Um eine Zahlung zum Beispiel über das Wallet of Satoshi an ein beliebiges Bitcoin Wallet durchzuführen wird entweder die Zeichenkette oder besser der QR Code benötigt. Dazu öffnet man die Applikation drückt auf den Button senden und scannt dann mit der Kamera den QR Code des Wallets wohin die Bitcoin gehen sollen.

Wenn ihr beispielsweise an das Wallet of Satoshi Bitcoin sendet sind alle Transaktion vollständig transparent. Deswegen könnt Ihr auch an ein anonymes Wallet Bitcoin senden. In Schritt 1 habe ich breites gezeigt wie das Electrum Wallet erstellt wird. Nun schauen wir uns an wie wir An die Adresse des Wallets gelangen. Dazu gehen wir im Menü von Electrum auf den Eintrag Wallet und wählen den Punkt Information aus. Dann erhalten wir eine Anzeige wie im folgenden Screenshot.

Der Master Public Key ist die Zeichenkette für unser Wallet an das Bitcoins gesendet werden können. Drückt man rechts unten in dem Feld auf das QR Symbol erhält man den zugehörigen QR Code der als Bilddatei gespeichert werden kann. Wenn ihr nun Überweisungen von einer Bitcoin Börse wie dem Wallet of Satoshi durchführt weis die Börse nicht wer der Inhaber ist. Um das herauszubekommen sind wiederum aufwendige Analysen notwendig.